Begriff: Lernziel-Taxonomie
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Lernziel-Taxonomie
Eine Lernziel-Taxonomie ermöglicht die Klassifizierung von Lernmaterialien/-aktivitäten nach angestrebten Lernzielen/Kompetenzen.
Grundlage für die Verwendung einer Lernziel-Taxonomie sind Lernziele/Kompetenzen, die mit Hilfe didaktischer Konzepte wie Constructive Alignment und Studierendenzentrierung formuliert wurden.
Kompetenzen sind „die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen [die willentliche Steuerung von Handlungen und Handlungsabsichten] und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können“.
(Franz E. Weinert (Hrsg), Leistungsmessungen in Schulen, Weinheim und Basel, 2001, S. 27f)
Kompetenz = Wissen + Können + Handeln
Hochschulqualifikationsrahmen (HQR)
Orientierung für Studiengangsentwicklung
Das HQR-Kompetenzmodell wurde gemeinsam von HRK (Hochschulrektorenkonferenz), KMK (Kultusministerkonferenz) und BMBF (Bundesminsterium Bildung Forschung) 2005 erarbeitet.
Der HQR beschreibt in allgemeiner Form, was Absolventinnen und Absolventen auf der Ebene des Bachelors, des Masters oder der Promotion wissen, verstehen und können sollten.
Infoseite
Hochschulqualifikationsrahmen HQR (Fassung von 2017)
Lernziel-Taxonomien
Orientierung für Module und Lehr-/Lerneinheiten
Beschreibung der Lernziel-Taxonomien nach Bloom und die Erweiterung durch Anderson/Krathwohl: Teaching-Tools Universität Zürich
Link-Tipp: (LehreLaden: Typen und Stufen von Lehr-/Lernzielen)